IIoT-Retrofit für KMU in Sachsen: Jetzt digitalisieren!

Kleine Unternehmen in Sachsen nutzen IIoT-Retrofit für digitale Transformation.

Einleitung

Die Fertigungsindustrie in Sachsen steht vor einer enormen Herausforderung, die Chancen der digitalen Transformation der Industrie 4.0 zu nutzen, ohne ihre bewährten Produktionsanlagen komplett ersetzen zu müssen. Wer mit der Zeit gehen will, muss allerdings nicht sofort seine Altmaschinen auf dem Schrottplatz entsorgen. Stellen Sie sich vor, ein traditionsreiches Unternehmen aus Chemnitz – seit Generationen in der Metallbearbeitung tätig – könnte seine Jahrzehnte alten Maschinen in hochmoderne Fabriken verwandeln, ohne dass die Prozesse stillstehen. Genau hier kommt das IIoT-Retrofit ins Spiel. Aber wie kann man sich das leisten, und welche Fördermöglichkeiten gibt es hierfür eigentlich in Sachsen?

IIoT-Retrofit: Tradition trifft auf innovative Digitalisierung

Unternehmen der Metallbearbeitung und Kunststoffverarbeitung stehen heute vor der großen Aufgabe, sich digital zu transformieren. Das Ziel: effizienter, nachhaltiger und zukunftssicherer wirtschaften. Doch wo beginnt man bei einem Fuhrpark an Maschinen, die längst den Kinderschuhen entwachsen sind? Die Antworten liegen in der Vernetzung und Digitalisierung bestehender Anlagen – und genau hier kommen Fördermittel ins Spiel.

Viele Unternehmen wissen gar nicht, dass es diese Förderprogramme gibt. Fördermittel bieten KMU nicht nur finanzielle Mittel, um die initialen Kosten zu decken, sondern auch die Möglichkeit, in Technologien zu investieren, die ihren Betrieb langfristig wettbewerbsfähig halten. Besonders für KMU in Sachsen, die in den Branchen der Metallbearbeitung und Kunststoffverarbeitung tätig sind, kann dies den Unterschied zwischen Stillstand und Fortschritt bedeuten.

Welche Förderprogramme gibt es?

In Sachsen sind die Möglichkeiten zur Förderung mannigfaltig. Beginnen wir mit dem EFRE 2021–2027, einem der zentralen Landesprogramme, das speziell darauf abzielt, KMU bei ihren Digitalisierungsbestrebungen zu unterstützen. Der EFRE-Zuschuss hilft Unternehmen, die finanziellen Hürden zu überwinden, die mit der Implementierung von IIoT-Retrofit-Lösungen verbunden sind. Ob neue Sensoren, Aktoren oder die Vernetzung von Anlagen – mit dem Landeszuschuss haben Unternehmen die Chance, traditionelle Maschinen in moderne, vernetzte Systeme zu verwandeln.

Ein weiteres Programm, das sich an KMU richtet, ist das bundesweite „Go-Digital“-Programm. Diese Förderung eignet sich wunderbar, um nötige Digitalisierungsvorhaben voranzutreiben, einschließlich der Planung und Implementierung von IT-Infrastrukturen. Selbstverständlich gilt bei Fördermitteln: Die richtigen Partner an der Seite zu haben ist entscheidend für den Erfolg. Es ist ratsam, sich im Vorfeld umfassend zu informieren und gegebenenfalls eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Praxisbeispiele – Wer hat es schon geschafft?

In der Praxis hat das Unternehmen „Metallbau Meier“ aus Leipzig den Sprung in die Digitalisierung geschafft. Mit Hilfe von Fördermitteln konnte ihr bestehender Maschinenpark vernetzt und optimiert werden. Dies führte nicht nur zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz, sondern auch zu erhöhter Produktqualität und geringerem Ressourcenverbrauch. „Kunststoffverarbeitung Schmidt“ aus Dresden nutzte die Gelegenheit, ihre Produktionsanlagen zu digitalisieren und konnte so den Verbrauch von Rohstoffen erheblich senken.

Solche Erfolgsgeschichten zeigen, wie hilfreich Förderprogramme für Unternehmen sein können. Auch wenn die Verteilung und die Nutzung der Mittel zunächst kompliziert erscheinen mögen, am Ende profitiert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die Umwelt.

Fazit

Die Digitalisierung von Altmaschinen ist keine einfache Aufgabe, aber sie ist eine notwendige, um im Wettbewerb bestehen zu können. Fördermittel aus Sachsen, wie etwa der EFRE-Zuschuss, und nationale Programme bieten eine hervorragende Gelegenheit für kleine und mittlere Unternehmen, den Schritt in die Zukunft zu wagen. Man kann zwar nicht alle Herausforderungen alleine bewältigen, doch die vorhandenen Fördermöglichkeiten bieten eine tragfähige Stütze. Die wichtigsten Fragen für KMU sind jedoch oft: Wie beantragt man eigentlich eine Förderung und was sind unsere nächsten Schritte? Möchtest du mehr über deine Fördermöglichkeiten wissen? Dann informiere dich regelmäßig bei uns und sei bereit, den nächsten Schritt in Richtung Zukunft zu gehen!
Was ist IIoT-Retrofit und warum ist es wichtig für die Fertigungsindustrie?

IIoT-Retrofit bezieht sich auf die Modernisierung und Vernetzung bestehender Produktionsanlagen durch digitale Technologien. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Effizienz zu steigern, Ressourcen zu sparen und wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne ihre Altmaschinen sofort ersetzen zu müssen.

Wie können Fördermittel für das IIoT-Retrofit in Anspruch genommen werden?

In Sachsen können Unternehmen Fördermittel wie den EFRE-Zuschuss oder das „Go-Digital“-Programm beantragen. Diese Programme unterstützen KMU bei der Finanzierung der Digitalisierung ihrer Maschinen und der Implementierung notwendiger Technologien.

Wann sollten Unternehmen mit der Planung ihrer Digitalisierung beginnen?

Unternehmen in der Metallbearbeitung und Kunststoffverarbeitung sollten möglichst früh mit der Planung ihrer Digitalisierung beginnen, um rechtzeitig von verfügbaren Fördermitteln zu profitieren. Je früher die Schritte eingeleitet werden, desto besser können sie sich auf die zukünftigen Herausforderungen des Marktes vorbereiten.

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